Jugend und Kultur, Musik und Gesellschaft, Identität und die Suche danach – das sind die Themen, die die Arbeiten des Fotokünstlers Oliver Sieber bestimmen. Auf Spurensuche geht Sieber in subkulturellen Milieus, besucht Clubs, Konzerte oder illegale Partys in Los Angeles, Toronto, Tokyo, Osaka, New York oder Schwäbisch Hall. Hier trifft er sie: Punks, Visus, Psychobillies, Gothic Lolitas oder Cosplayer. Menschen, die ihre Identität durch Codes definieren, und so ihre Zugehörigkeit zu einer Gruppe und gleichzeitig ihre Abgrenzung vom Mainstream demonstrieren.
Mit der Ausstellung Imaginary Club vereinigt Oliver Sieber die unterschiedlichen Protagonisten seiner Serien. In Imaginary Club interessieren den Künstler die Heterogenität und das nonkonformistische verbindende Element der Persönlichkeiten.